Die Fritz Hüser-Gesellschaft feiert 2026 den 100. Geburtstag des Autors Max von der Grün mit Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und vielem mehr.
Weitere Informationen unter 100jahremaxvondergruen.de sowie bei Instagram unter @100jahremaxvondergruen.
Ein Faltblatt zum Jubiläum kann hier heruntergeladen werden
März
Ausstellung: »Über Menschen und Verhältnisse – 100 Jahre Max von der Grün«
11. März–17. Juni 2026, Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Max-von-der-Grün-Platz 1–3, 44137 Dortmund
Eintritt frei
Begleitende Ausstellung in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund zur Festveranstaltung »Über Menschen und Verhältnis – 100 Jahre Max von der Grün«.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V., des Fritz-Hüser-Instituts und der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund.
Heike Geißler liest aus Arbeiten
12. März 2026, 19:30 Uhr, Literaturhaus Dortmund, Neuer Graben 78, 44388 Dortmund
Eintritt frei
Als Auftakt zur Tagung »Nichts als gegeben hinnehmen. Max von der Grün und die Öffentlichkeit« liest Heike Geißler aus Arbeiten (Hanser, 2025). Anschließend: Gespräch mit Dr. Anna Seidel (FHI) und Dr. Antonia Villinger (Erlangen).
Eine Kooperationsveranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts und des DFG-Graduiertenkollegs »Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen«, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Tagung: »Nichts als gegeben hinnehmen. Max von der Grün und die Öffentlichkeit«
13. März 2026, 9:00–17:00 Uhr, LWL-Museum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Organisation: Dr. Antonia Villinger mit Dr. Iuditha Balint und Dr. Anna Seidel
Anmeldung unter fhi@stadtdo.de
Programm
09:15 Uhr: Dr. Iuditha Balint (FHI), Dr. Anna Seidel (FHI), Dr. Antonia Villinger (Erlangen): Begrüßung und Einführung
09:30 Uhr: Dr. Nils Rottschäfer (Bielefeld): »Alles vergessen, futsch, nie gewesen.« Das Werk Max von der Grüns als erinnerungskulturelle Herausforderung
10:15 Uhr: Henning Podulski (Bonn): »Die Menge tobte. Immer mehr Fäuste schossen hoch«. Arbeitskampf und Öffentlichkeit bei Max von der Grün
11:00 Uhr Kaffeepause
11:30 Uhr: Prof. Dr. Kevin Drews (Lüneburg): »Diese Kälte hier in Deutschland macht mich krank«. Soziale Thermometrie in Max von der Grüns Gastarbeiterporträts
12:15 Uhr: Prof. Dr. Claudia Liebrand (Köln): Ostende, Naumburg, Rom. Nachkriegsdeutsche unterwegs in Max von der Grüns Reisen in die Gegenwart (in: Fahrtunterbrechung, 1965)
13:00 Mittagessen
14:00 Uhr: Jessica Hainke (Kiel): Vater-Mutter-Kind. Familienkonstruktionen und die Rolle der Frau in Friedrich und Friederike
14:45 Dr. Jasmin Grande (Düsseldorf): Ey, Alter. Max von der Grüns Erzählung Späte Liebe(1984)
15:30 Kaffeepause
15:45 Uhr Prof. Dr. Dirk Niefanger (Erlangen): Max von der Grüns autofiktionale Jugenderinnerungen (Wie war das eigentlich? Kindheit und Jugend im Dritten Reich, 1979, Eine Jugend in Franken, 1990)
16:30 Abschluss
Eine Kooperationsveranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts und des DFG-Graduiertenkollegs »Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen«, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Festveranstaltung: »Über Menschen und Verhältnisse – 100 Jahre Max von der Grün«
15. März 2026, 11:00 Uhr, Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Max-von-der-Grün-Platz 1–3, 44137 Dortmund
Eintritt frei
Schirmherrschaft : Ina Brandes, MdL Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Podium mit Rita von der Grün, Jutta Richter und Dr. Antonia Villinger
Lesung Thorsten Trelenberg
Moderation: Jörg Stüdemann, Stadtkämmerer und Kulturdezernent der Stadt Dortmund
Begrenzte Platzzahl, verbindliche Anmeldung erforderlich bis 12.3.2026 unter veranstaltungenZB@stadtdo.de
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V., des Fritz-Hüser-Instituts und der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund.
es maxt mich sehr – Unterwegs mit Max von der Grün: Eine (Wieder-)Entdeckungsreise
18. März 2026, 14:00 Uhr, Städtisches Begegnungszentrum Scharnhorst, Gleiwitzstr. 277, 44328 Dortmund
Eintritt frei
Max von der Grün (1926–2005), einer der wichtigsten Autoren der Nachkriegszeit, setzte sich ein Leben lang für eine tolerante und solidarische Gesellschaft ein. Sein Engagement und sein Werk machten ihn zu einem der meistgelesenen und meistverfilmten Autoren der deutschen Literatur. Viele seiner Romane spielen in Dortmund. Auch Jahrzehnte später vermögen seine Bücher noch zu fesseln.
Anlässlich seines 100. Geburtstages erinnert Thorsten Trelenberg, Dortmunder Dichter und Kinderbuchautor, an diesen großen politischen Schriftsteller und Humanisten.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V. und des Städtischen Begegnungszentrums Scharnhorst.
April
Späte Liebe – Lesung mit Ekkehard Freye
17. April 2026, 15:00 Uhr, ParkAkademie – Forum für Bildung und Begegnung e.V., Westfalenpark Dortmund, Eingang Baurat-Marx-Allee
Eintritt: 8€
Margarete Gmeiner ist siebzig Jahre alt, als sich zwischen ihr und dem 71 Jahre alten ehemaligen Schneidermeister Wolfgang Burger eine Freundschaft anbahnt, die beiden ein neues Lebensglück verheißt. Liebe, beweisen sie, kann nicht nur für Junge ein Glück sei.
Max von der Grün hatte das Drehbuch für den 1978 gesendeten Fernsehfilm Späte Liebe geschrieben. Ekkehard Freye liest aus der danach 1982 erschienenen Erzählung.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V. und der ParkAkademie – Forum für Bildung und Begegnung e.V.
Mai
Ausstellung: „Erzählte Stadt“ – Fotografien zu Texten von Max von der Grün
2. Mai–31. Juli 2026, Haus Wenge, Alekestr. 4, 44329 Dortmund-Lanstrop
Eintritt frei
Ausstellung mit Fotografien von Walter Keller und Texten von Max von der Grün.
Der Dortmunder Fotograf Walter Keller zeigt Fotos von markanten Orten aus den Romanen Max von der Grüns, die heute noch im Stadtbild vorhanden sind. Ergänzt werden die Fotos durch Romanzitate.
Gezeigt werden auch noch einmal Originalfotos aus dem 1979 erschienenen Fotoband Unsere Fabrik (Bilder von Oren Schmuckler und Texte von Max von der Grün).
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V., des Fritz-Hüser-Instituts und des Hauses Wenge Lanstrop e.V.
es maxt mich sehr – Nichts als gegeben hinnehmen
19. Mai 2026, 15:00 Uhr, Städtisches Begegnungszentrum Eving, Deutsche Str. 27, 44339 Dortmund
Eintritt frei
Max von der Grün (1926–2005), einer der wichtigsten Autoren der Nachkriegszeit, setzte sich ein Leben lang für eine tolerante und solidarische Gesellschaft ein. Auch Jahrzehnte später vermögen seine Bücher, die u. a. auch in Eving spielen, noch zu fesseln.
Anlässlich seines 100. Geburtstages erinnert Thorsten Trelenberg, Dortmunder Dichter und Kinderbuchautor, an diesen großartigen Schriftsteller, der bis zu seinem Tod in Dortmund lebte.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V. und des Städtischen Begegnungszentrums Eving
Die Möglichkeit einer Ordnung – Lesung mit Denis Pfabe
29. Mai 2026, 19:30 Uhr, Nicolaihaus, Nicolaistraße 3, 59423 Unna
Eintritt frei, es wird um eine Spende gebeten
Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Fritz-Hüser-Gesellschaft e.V. anlässlich des 100. Geburtstags Max von der Grüns spricht Denis Pfabe mit Judith Merchant über sein neues Buch Die Möglichkeit einer Ordnung und die moderne Arbeitswelt.
Levin Watermeyers Leben ist der Baumarkt. Schon immer arbeitet er dort, glaubt, alle Kolleg:innen und ihre Schrullen, ihre Intrigen gegen- und Affären miteinander zu kennen – und er ist zufrieden. Aber dann bekommt seine komfortable Welt Risse. Der Baumarkt soll expandieren, schluckt Konkurrenten, und die undurchschaubare Pina Sommerfeldt, die eigene Ziele verfolgt, muss eingearbeitet werden. Watermeyers Welt wankt, er beginnt, alles zu hinterfragen. Und da ist noch Gesine Wächter, die sich an Ruiz heranmacht, den Chef und Workaholic. Der erhöht beständig den Druck, um der Performance gerecht zu werden – bis Umweltschützer:innen auf dem Expansionsgelände ein Biotop der Gelbbauchunke vermuten. Mit dem Stillstand aller Pläne droht die Situation zu explodieren.
Denis Pfabe erzählt mitten aus der Gegenwart: ein deutscher Mikrokosmos aus Kolleg:innen und Kund:innen, von der Flaute im Winter bis zum Trubel in der Saison. Menschen im Zeitalter der totalen Kommerzialisierung, der Konsum- und Smartmentalität und Hochskalierung von Geschäftsmodellen – ein Bild unserer Gesellschaft, packend, literarisch originell, zuweilen böse und sehr unterhaltsam.
Denis Pfabe, geboren 1986 in Bonn, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus in Köln. Er ist Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens, war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin und erhielt das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW. Denis Pfabe lebt in Bonn und fährt drei Tage die Woche Gabelstapler in einem Baumarkt. Sein hochgelobter Debütroman Der Tag endet mit dem Licht erschien 2018, Simonelli folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunkpreis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
Judith Merchant ist Literaturwissenschaftlerin und Autorin aus Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie erschein 2019 ihr Thriller ATME! und wurde zum Bestseller, 2021 folgte SCHWEIG!
Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung gebeten:
Tel.: 02303 / 96 38 50, E-Mail: info@wlb.de
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. und des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V.
Juni
»Lebst du noch?« und »Unterm Arm die Odyssee« – Erinnerungen an Max von der Grün mit Jutta Richter und Levent Aktoprak
9. Juni 2026, 19:00 Uhr, Haus Wenge, Alekestr. 4, 44329 Dortmund-Lanstrop
Eintritt frei, es wird um eine Spende gebeten
„Lebst du noch?“, das war die Frage mit der Max von der Grün jedes der Telefonate mit seiner Kollegin Jutta Richter eröffnete. Zum 100. Geburtstag möchte die Autorin von Kinder- und Jugendbüchern jetzt ihm diese Frage stellen und mit Hilfe seiner Literatur beantworten.
Der Journalist und Deutschlandradio-Moderator Levent Aktoprak beherrscht die Kunst, ernste Themen pointiert und ironisch dem Publikum nahezubringen. Sein Gedichtband Unterm Arm die Odyssee / Das Meer immer noch im Kopf, nimmt das verdruckste Verhältnis Deutschlands zu seinen »Gastarbeitern« und den Identitätszwang auf die Schippe.
Anmeldung unter: m.hueppe@haus-wenge-lanstrop.de
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V., des Fritz-Hüser-Instituts und des Hauses Wenge Lanstrop e.V.
Feierabendfilm: »Schichtwechsel«
16. Juni 2026, 18:00 Uhr, Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund
Eintritt: 8€, ermäßigt 5€
Feierabendfilm – Kino im U
Der unter der Regie von Hans-Dieter Schwarze nach einem Buch von Max von der Grün entstandene Film Schichtwechsel schildert in klaren Bildern die Krisen- und Umbruchsituation im Ruhrgebiet des Jahres 1968.
Eine Zechensiedlung im Ruhrgebiet: Das Bergwerk, das allen Arbeit gibt, ist von Schließung bedroht, ein Betriebsrat bekommt Ärger, weil er »DDR« gesagt hat und bei Familie Schimanski(!) hängt der Haussegen schief, weil die Tochter (Angela Winkler) einen Cabrio-Freund hat und der Sohn auf der Zeche kündigt, um »nach Rüsselsheim« zu gehen.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. und des Kinos im U.
Juli
es maxt mich sehr – Ein Abend für Max von der Grün
13. Juli 2026, 18:30 Uhr, Galerie Kultur-Punkt, Westwall 1, 58239 Schwerte
Eintritt frei
»Über Menschen und Verhältnisse« lautet das Motto, unter dem eine Veranstaltungsreihe zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Max von der Grün steht.
Max von der Grün (1926–2005), einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Nachkriegszeit, zählt zu den meistgelesenen Autoren im deutschsprachigen Raum. Allein in Deutschland erreichten seine Bücher eine Auflagenhöhe von über 4 Millionen verkauften Exemplaren.
Die meisten seiner Bücher wurden verfilmt. Bis zu seinem Tod lebte er als freier Schriftsteller in Dortmund.
Thorsten Trelenberg gibt einen Einblick in das umfangreiche Werk dieses großartigen Humanisten und politischen Schriftstellers, der mit seinen Themen bis heute aktuell geblieben ist.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. und der Galerie Kultur-Punkt.
»Der blühende Baum in meiner Stadt« – Erinnerungen an Max von der Grün mit Thorsten Trelenberg und Michael Bereckis
14. Juli 2026, 19:00 Uhr, Haus Wenge, Alekestr. 4, 44329 Dortmund-Lanstrop
Eintritt frei, es wird um eine Spende gebeten
Zu Ehren seines 100. Geburtstages erinnert der Dortmunder Autor Thorsten Trelenberg an einen großen Schriftsteller und an seine Art die Welt und die Menschen zu betrachten. Musikalisch begleitet wird er von Michael Bereckis.
Anmeldung unter m.hueppe@haus-wenge-lanstrop.de
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V., des Fritz-Hüser-Instituts und des Hauses Wenge Lanstrop e.V.
September
es maxt mich sehr – Literarischer Spaziergang mit Thorsten Trelenberg
4. September 2026, 15:00 Uhr, ParkAkademie – Forum für Bildung und Begegnung e.V., Westfalenpark Dortmund, Eingang Baurat-Marx-Allee
Eintritt: 8€
Literarischer Spaziergang mit Thorsten Trelenberg durch den Westfalenpark Dortmund.
Eine Kooperationsveranstaltung der Fritz-Hüser Gesellschaft e.V. und der ParkAkademie – Forum für Bildung und Begegnung e.V.
es maxt mich sehr – Am Samstag vorgelesen
12. September 2026, 11:00 Uhr, Stadt- und Landesbibliothek – Studio B, Max-von-der-Grün-Platz 1–3, 44137 Dortmund
Eintritt frei
Thorsten Trelenberg, Dortmunder Lyriker und Flusspoet, hat sich zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Max von der Grün auf Spurensuche begeben. In loser Reihenfolge stellt er Auszüge aus Max von der Grüns Büchern vor und verrät, weshalb dieser großartige politische Schriftsteller auch heute noch lesenswert ist.
